Was ist i-doit?#
i-doit ist eine IT-Dokumentations- und CMDB-Lösung. CMDB steht für Configuration Management Database — eine zentrale Datenbank, in der du deine gesamte IT-Infrastruktur abbildest: Server, Netzwerke, Software, Verträge, Standorte und die Beziehungen zwischen all diesen Elementen.
Stell dir i-doit als das Gedächtnis deiner IT-Abteilung vor. Statt Informationen über dutzende Excel-Tabellen, Wiki-Seiten, Notizen und Köpfe zu verteilen, sammelst du alles an einem Ort — strukturiert, durchsuchbar und für alle Beteiligten zugänglich.
Wofür wird i-doit eingesetzt?#
i-doit deckt ein breites Spektrum ab. Die häufigsten Einsatzbereiche:
IT-Infrastruktur dokumentieren#
- Hardware: Server, Clients, Switches, Router, Firewalls, USVs — mit Modell, Seriennummer, Standort und Rack-Position
- Netzwerk: IP-Adressen, VLANs, Subnetze, Ports und Verkabelung
- Software: Betriebssysteme, Applikationen, Datenbanken — mit Versionen und Lizenzen
- Standorte: Gebäude, Räume, Racks — hierarchisch aufgebaut mit visueller Rack-Ansicht
Beziehungen abbilden#
In der Realität steht kein System allein. Ein Webserver braucht einen Datenbankserver, läuft auf einer VM, die auf einem Host in einem Rack steht. i-doit bildet diese Abhängigkeiten als Objekt-Beziehungen ab — und macht sie im CMDB-Explorer visuell sichtbar.
Das ist besonders wertvoll wenn du wissen musst: Was ist betroffen, wenn Server X ausfällt?
Verträge und Lizenzen verwalten#
Wann läuft der Wartungsvertrag für die Firewall ab? Wie viele Lizenzen sind noch frei? Wer ist der Ansprechpartner beim Dienstleister? i-doit verknüpft Verträge, Lizenzen und Kontakte direkt mit den betroffenen IT-Komponenten.
Compliance und Audits unterstützen#
Ob ISO 27001, BSI IT-Grundschutz oder interne Revisionen — eine aktuelle CMDB liefert die Daten, die Auditoren sehen wollen. i-doit dokumentiert nicht nur den Ist-Zustand, sondern auch den Lebenszyklus jeder Komponente.
Prozesse automatisieren#
Über die API und Schnittstellen lässt sich i-doit in bestehende Workflows einbinden: Monitoring-Systeme wie Checkmk melden Statusänderungen, Service-Desk-Systeme referenzieren CMDB-Objekte, JDisc Discovery füllt die Dokumentation automatisch per Netzwerk-Scan.
Wie ist i-doit aufgebaut?#
i-doit organisiert Informationen in drei Ebenen:
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- Objekttypen definieren die Art: Server, Client, Raum, Person, Vertrag. i-doit bringt über 70 vordefinierte Objekttypen mit, und du kannst eigene anlegen.
- Objekte sind die konkreten Einträge: Webserver-01, Raum 3.14, Max Mustermann.
- Kategorien enthalten die Datenfelder: IP-Adresse, Modell, Seriennummer, Standort. i-doit hat über 120 vordefinierte Kategorien.
Mehr dazu: Konzepte und Begriffe
On-Premise oder Cloud?#
i-doit gibt es in zwei Varianten:
| On-Premise | Cloud | |
|---|---|---|
| Hosting | Auf deinem eigenen Server | Von i-doit in deutschen Rechenzentren |
| Installation | Du installierst und wartest selbst | Fertig eingerichtet in 15 Minuten |
| Updates | Du entscheidest wann | Automatisch innerhalb von 7 Tagen |
| Backup | Deine Verantwortung | Automatisch (stündlich bis jährlich) |
| Anpassungen | Volle Kontrolle (SSH, CLI, PHP) | Eingeschränkt (kein Shell-Zugang) |
| Automatisierung | Cronjobs + Console | Flows Lite |
Beide Varianten bieten denselben Funktionsumfang bei der IT-Dokumentation. Die Unterschiede liegen in Administration und Zugriff.
Wie starte ich?#
- Evaluieren: Testlizenz anfordern und i-doit ausprobieren
- Installieren: Installationsanleitung folgen (oder Cloud-Instanz buchen)
- Einrichten: Wie beginne ich zu dokumentieren? lesen
- Planen: Checkliste für die IT-Dokumentation abarbeiten
- Lernen: Grundlagen — Objekte, Kategorien und Listen verstehen
Siehe auch#
- Wie beginne ich zu dokumentieren? — Schritt für Schritt zur ersten Dokumentation
- Checkliste für die IT-Dokumentation — Alle wichtigen Punkte auf einen Blick
- Konzepte und Begriffe — Objekte, Kategorien, Attribute und Beziehungen erklärt
- Glossar — Begriffe rund um i-doit