Kategorie: Freigaben#
Die Kategorie Freigaben dokumentiert die Netzwerkfreigaben (SMB/CIFS-Shares), die ein Server bereitstellt. Sie ist eine Multi-Value-Kategorie — pro Objekt können beliebig viele Freigaben angelegt werden, z.B. für verschiedene Abteilungs- oder Projektlaufwerke auf einem Dateiserver. Die Kategorie erfasst den Freigabenamen, den UNC-Pfad, das zugehörige Volume und den lokalen Pfad auf dem Server.
Gegenstück: Freigabezugriff
Die Kategorie Freigaben dokumentiert, welche Shares ein Server bereitstellt. Das Gegenstück — welche Clients auf diese Shares zugreifen — wird in der Kategorie Freigabezugriff auf den jeweiligen Client-Objekten gepflegt. Zusammen ergeben beide Kategorien eine vollständige Dokumentation der Dateifreigabe-Beziehungen.
Verwendung#
Typische Anwendungsfälle:
- Dateiserver-Dokumentation: Erfasse für jeden Share den Freigabenamen, den UNC-Pfad und den lokalen Pfad auf dem Server. So entsteht eine vollständige Übersicht aller Freigaben pro Dateiserver — die Grundlage für Berechtigungsprüfungen, Migrationen und Kapazitätsplanung.
- Migration und Konsolidierung: Bei der Migration von Dateiservern zeigt ein Report über alle Freigaben, welche Shares umgezogen werden müssen. In Kombination mit der Kategorie Freigabezugriff auf den Clients ist sofort klar, welche Benutzer betroffen sind und welche Mountpoints angepasst werden müssen.
- Berechtigungsdokumentation: Im Beschreibungsfeld lassen sich die NTFS- und Share-Berechtigungen dokumentieren — wer hat Lese-, wer Schreibzugriff. Das ist besonders in regulierten Umgebungen wichtig, wo die Zugriffskontrolle nachweisbar sein muss.
- Kapazitätsplanung: Über die Verknüpfung mit dem Volume (Laufwerk) wird ersichtlich, auf welcher Festplatte oder welchem Storage-Volume die Freigabe liegt. Zusammen mit der Kategorie Laufwerk lässt sich die Speicherauslastung pro Share nachvollziehen.
Versteckte Freigaben
Administrative Shares (z.B. C$, ADMIN$, IPC$) sollten in der Regel nicht in i-doit dokumentiert werden — sie existieren auf jedem Windows-Server und würden den Überblick unnötig aufblähen. Konzentriere dich auf bewusst eingerichtete Freigaben, die für den Geschäftsbetrieb relevant sind. Nutze bei Bedarf das $-Suffix im Freigabenamen, um auch benutzerdefinierte versteckte Freigaben (z.B. Daten$) korrekt abzubilden.
Felder#
Freigabename#
Der Name der Netzwerkfreigabe, z.B. Projekte, Daten$ oder Software. Dieser Wert wird in der Listenansicht und in Reports angezeigt und ist der Name, unter dem der Share im Netzwerk sichtbar ist.
UNC-Pfad#
Der vollständige UNC-Pfad (Universal Naming Convention) der Freigabe, z.B. \\SRV-FILE01\Projekte. Dieser Pfad wird von Clients zum Verbinden der Freigabe verwendet und sollte exakt so eingetragen werden, wie er im Netzwerk erreichbar ist.
Volume#
Verknüpfung zum Laufwerk (Volume) auf dem Server, auf dem die Freigabe physisch liegt. Dialog-Feld, das die in der Kategorie Laufwerk angelegten Volumes zur Auswahl anbietet. So wird die Beziehung zwischen logischer Freigabe und physischem Speicher hergestellt.
Lokaler Pfad#
Der Pfad auf dem Server-Dateisystem, der als Freigabe bereitgestellt wird, z.B. D:\Daten\Projekte oder /srv/samba/projekte. Wichtig für die Administration: Der lokale Pfad zeigt, wo die Daten physisch auf dem Server liegen.
Beschreibung#
Freitext für zusätzliche Angaben: Berechtigungen (NTFS und Share-Level), Quota-Einstellungen, DFS-Namespace-Pfad, Backup-Zugehörigkeit oder besondere Zugriffsregeln.
Technische Referenz#
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Kategorie-Konstante | C__CATG__SHARES |
| Typ | Globale Kategorie |
| Multi-Value | Ja |
| Zugeordnet zu | Blade Server, Client, Server, Virtueller Server |
Felder (API-Referenz)#
| Feld | API-Key | Typ |
|---|---|---|
| Freigabename | title | Text |
| UNC-Pfad | unc_path | Text |
| Volume | volume | Dialog (Auswahl) |
| Lokaler Pfad | path | Text |
| Beschreibung | description | Textfeld (mehrzeilig) |
API-Beispiele#
Eintrag erstellen#
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Einträge lesen#
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Eintrag aktualisieren#
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