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Objekttyp-Konfiguration#

Jeder Objekttyp in i-doit lässt sich individuell konfigurieren — von der Bezeichnung über das Icon bis hin zu den zugeordneten Kategorien. Hier erfährst du, wie du bestehende Objekttypen anpasst und welche Einstellungen welche Auswirkungen haben.

Alle Standard-Objekttypen im Detail

Eine vollständige Beschreibung aller vordefinierten Objekttypen mit Verwendungsbeispielen und zugeordneten Kategorien findest du in der Objekttyp-Referenz. Wenn du eigene Objekttypen anlegen willst, lies Benutzerdefinierte Objekttypen.

So erreichst du die Konfiguration#

Verwaltung → Datenstruktur → Objekttypen → [Gruppe] → [Objekttyp]

Alternativ: Klicke in der Objektliste eines Typs auf das Zahnrad-Symbol oben rechts.

Objekttyp-Konfiguration

Die folgende Beschreibung folgt der Reihenfolge der Felder, wie sie in der Konfigurationsmaske erscheinen.

Felder in der Konfiguration#

ID#

Die interne, fortlaufende Nummer des Objekttyps. Wird vom System vergeben und ist nicht änderbar. Du findest sie auch in der URL wenn du den Objekttyp konfigurierst. Nützlich für API-Aufrufe und SQL-Queries.

Übersetzte Bezeichnung#

Zeigt dir die aktuelle Übersetzung der Sprachkonstante in der gewählten Sprache. Hilfreich um zu prüfen, ob deine Konstante korrekt aufgelöst wird — besonders wenn du eigene Sprachdateien verwendest.

Sprachkonstante / Bezeichnung#

Der Name des Objekttyps. Du kannst entweder einen Klartext-Namen eingeben (z.B. Netzwerkdrucker) oder eine Sprachkonstante verwenden (z.B. LC__OBJTYPE__NETWORK_PRINTER). Sprachkonstanten sind empfehlenswert wenn du i-doit mehrsprachig betreibst — der Name wird dann automatisch in der Sprache des angemeldeten Benutzers angezeigt.

SYSID Präfix#

Bestimmt den Anfang der SYSID für alle Objekte dieses Typs. Lässt du das Feld leer, wird das Standard-Präfix SYSID verwendet und ein Unix-Timestamp angehängt. Mit eigenem Präfix (z.B. SRV-) wird stattdessen die Objekt-ID angehängt, was lesbarere SYSIDs ergibt: SRV-42 statt SYSID_1680000042.

Automatische Inventarnummer#

Definiert ein Schema für automatisch generierte Inventarnummern in der Buchhaltungskategorie. Platzhalter sind verfügbar (klicke auf das blaue Fragezeichen). Beispiel: SRV-%COUNTER% erzeugt SRV-001, SRV-002 etc. Kann auch mit dem Objekttitel kombiniert werden: %TITLE%-%COUNTER%.

Automatische Inventarnummer — Platzhalter

Position im Baum#

Steuert die Sortierung innerhalb der Objekttyp-Gruppe im Menübaum. Niedrigere Zahlen erscheinen weiter oben. Wenn du keine Zahl vergibst, wird alphabetisch sortiert. Nützlich um die wichtigsten Objekttypen (Server, Client, Switch) ganz oben zu platzieren.

Objekt Farbe#

Jeder Objekttyp kann eine eigene Farbe bekommen. Diese Farbe erscheint im CMDB-Explorer und in der Rack-Ansicht. Hilft bei der visuellen Unterscheidung — z.B. Server blau, Switches grün, Clients gelb.

Objekttyp-Gruppe#

Bestimmt in welcher Gruppe der Objekttyp im Hauptmenü erscheint: Software, Infrastruktur, Andere oder Kontakte. Du kannst Objekttypen jederzeit zwischen Gruppen verschieben — die Daten bleiben erhalten, nur die Position im Menü ändert sich.

Spezifische Kategorie#

Jeder Objekttyp kann maximal eine spezifische Kategorie haben. Diese Kategorie enthält Felder die nur für diesen Objekttyp sinnvoll sind — z.B. hat der Objekttyp "Monitor" die spezifische Kategorie "Monitor" mit Feldern wie Auflösung und Paneltyp. Spezifische Kategorien schließen sich gegenseitig aus.

Selbstdefiniert#

Zeigt an, ob der Objekttyp zur Standard-Installation gehört oder von einem Benutzer erstellt wurde. Standard-Objekttypen können nicht gelöscht, nur ausgeblendet werden.

Standort#

Legt fest, ob Objekte dieses Typs als physischer Standort für andere Objekte dienen können. Aktiviere diese Option für Gebäude, Räume, Racks und Schränke — deaktiviere sie für Server, Clients und andere Endgeräte die in einem Standort platziert werden, aber selbst keinen Standort darstellen.

Auswirkung auf den Standort-Browser

Nur Objekttypen mit aktivierter Standort-Option tauchen im Standort-Browser auf. Wenn ein Objekttyp im Standort-Browser fehlt, prüfe diese Einstellung.

Beziehungsmaster#

Steuert die Richtung von Objekt-Beziehungen. Normalerweise ist das Objekt das du bearbeitest der "Master" und das verknüpfte Objekt der "Slave". Wenn der verknüpfte Objekttyp als Beziehungsmaster konfiguriert ist, dreht sich die Richtung um. Relevant für die Darstellung im CMDB-Explorer und für Service-Bäume.

Positionierbar im Schrank#

Bei Ja können Objekte dieses Typs in der Rack-Ansicht auf Höheneinheiten positioniert werden. Voraussetzung: Die Formfaktor-Kategorie muss mit der Anzahl der Höheneinheiten befüllt sein. Deaktiviere diese Option für Objekttypen die nicht in ein Rack gehören (Gebäude, Personen, Software).

Anzeige im Menübaum#

Bei Nein wird der Objekttyp im Hauptmenü ausgeblendet — für alle Benutzer. Die Objekte existieren weiterhin und sind über die Suche oder direkte URL erreichbar. Nutze diese Option um nicht benötigte Standard-Objekttypen aufzuräumen, ohne sie zu löschen.

Bild#

Das Standard-Objektbild das in der Informationszeile oben angezeigt wird (z.B. ein Server-Icon). Jedes Objekt kann über die Kategorie Objektbild ein individuelles Bild bekommen, aber hier legst du den Standard für den gesamten Typ fest.

Icon#

Das kleine Symbol neben dem Objekttyp-Namen im Menübaum. Gib den Pfad relativ zum i-doit-Installationsverzeichnis an. i-doit bringt eine Sammlung von Icons mit — du findest sie unter images/icons/silk/.

Objekttyp-Konstante#

Die technische Kennung des Objekttyps, z.B. C__OBJTYPE__SERVER. Diese Konstante wird in der API, in SQL-Reports und im CSV-Import verwendet. i-doit erzeugt automatisch eine Konstante mit Unix-Timestamp — für bessere Lesbarkeit ersetze den Timestamp durch einen sprechenden Namen in Großbuchstaben, z.B. C__OBJTYPE__NETWORK_PRINTER.

Konstante nicht nachträglich ändern

Wenn externe Systeme (API-Clients, CSV-Imports, JDisc-Profile) die Konstante verwenden, führt eine Änderung zu Fehlern. Lege die Konstante bei der Erstellung sorgfältig fest.

Default Template#

Wähle ein Template das automatisch auf neue Objekte dieses Typs angewendet wird. Alle Felder des Templates werden vorausgefüllt — der Benutzer kann sie bei Bedarf überschreiben. Nützlich um Standardwerte wie Standort, Kontaktperson oder CMDB-Status vorzubelegen.

Objekttitel von Template benutzen#

Bei Ja wird auch der Objektname aus dem Template übernommen. Sinnvoll in Kombination mit der automatischen Inventarnummer.

Übersichtsseite als Standard-Ansicht#

Bei Ja wird beim Öffnen eines Objekts die Übersichtsseite angezeigt — eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Kategorien auf einer Seite. Bei Nein öffnet sich direkt die Kategorie "Allgemein". Für häufig genutzte Objekttypen (Server, Client) ist die Übersichtsseite empfehlenswert.

Kategorien#

Die wichtigste Einstellung: Hier bestimmst du, welche Kategorien für diesen Objekttyp verfügbar sind. Aktiviere die Checkbox links, um eine Kategorie zuzuordnen. Die Checkbox rechts bestimmt, ob die Kategorie auf der Übersichtsseite erscheint (nur relevant wenn die Übersichtsseite aktiviert ist).

Die Reihenfolge der Kategorien in der linken Sidebar kannst du per Drag & Drop über die schraffierten Streifen anpassen.

Weniger ist mehr

Deaktiviere Kategorien die du für diesen Objekttyp nicht brauchst. Ein Server braucht keine "Drucker"-Kategorie, ein Raum keine "CPU"-Kategorie. Weniger zugeordnete Kategorien = übersichtlichere Sidebar = schnelleres Arbeiten.

Detaillierte Informationen findest du unter Zuordnung von Kategorien zu Objekttypen.

Beschreibung#

Internes Notizfeld für den Objekttyp. Wird nur in der Konfiguration angezeigt, nicht in der normalen Benutzeroberfläche. Nutze es für Hinweise an andere Administratoren, z.B. "Nicht löschen — wird für JDisc-Import benötigt".

JDisc Standard-Profil#

Wenn JDisc-Import-Profile konfiguriert sind, kannst du hier ein Standard-Profil für diesen Objekttyp festlegen. Es wird in der Kategorie "JDisc Discovery" vorausgewählt.