IT spricht eine eigene Sprache. Damit man weiß, was hinter den Begriffen in i-doit steckt, hilft dieses Glossar.

BegriffErklärung
Allgemeine Kategorie
Die Kategorie "Allgemein" gehört zu jenen Kategorien, die fester Bestandteil eines jeden Objekts sind. Daher lässt sie sich pro Objekttyp nicht als ungewünscht abwählen. In dieser Kategorien werden wichtige Attribute  festgehalten wie der Objekt-Titel, SYS-ID, CMDB-Status und Zustand.

Attribut

Ein Attribut ist ein dokumentierter Wert zu einem Objekt. Gleichartige Attribute werden in i-doit zu Kategorien zusammengefasst. Beispiel: in der Kategorie "Allgemein" der CMDB-Status.

Attributfeld

In der Web GUI von i-doit werden Attribute von Objekten über Formularfelder gespeichert und bearbeitet. Diese Felder demnach Attributfelder genannt. Sie können unterschiedlicher Art sein: Es gibt ein- oder mehrzeilige Textfelder, Datumsfelder, HTML-Editoren, Objekt-Browser, Dialog-Plus-Felder und viele weitere.
Benutzerdefinierte Kategorie
Eine Kategorie, die von einem Benutzer angelegt und mit einem oder mehreren Attributfeldern konfiguriert wurde, wird in i-doit als benutzerdefiniert markiert. Hinweise zur Erstellung liefert ein entsprechender Artikel.

Configuration Management Database (CMDB)

Eine Configuration Management Database, kurz CMDB, erlaubt die Verwaltung und den Zugriff auf Configuration Items (CI). i-doit deckt als Software für IT-Dokumentation wichtige Funktionalitäten einer CMDB ab. Weitere Informationen zu CMDBs bietet die Wikipedia.

CMDB-Status

Um den Lebenszyklus eines Objekts, beispielsweise eines Servers oder einer Software, zu dokumentieren, dient in i-doit der CMDB-Status. Dieser wird pro Objekt als Attribut der Kategorie "Allgemein" dokumentiert. Bereits im Auslieferungszustand von i-doit umfasst er wichtige Stationen in einem Lebenszyklus. Beispiele sind "in Betrieb", "geplant", "defekt". Siehe auch Zustand.

Dialog-Plus-Feld

Bei einem Dialog-Plus-Feld handelt es sich um ein Attributfeld zur Auswahl eines vorkonfigurierten Wertes. Im Web-Jargon spricht man von Dropdown-Feld. Es können beliebig viele zusätzliche Werte hinzugefügt oder bearbeitet werden. Teilweise bringt i-doit bereits vorkonfigurierte Dialog-Plus-Felder mit.

Erweiterung

Erweiterungen stehen kostenfrei zur Verfügung und liefern zusätzliche Funktionen für Ihre Dokumentation. Diese können über das Kundenportal heruntergeladen werden. Die Installation erfolgt separat über das i-doit Admin-Center.

Feld

Siehe Attributfeld

Globale Kategorie

Eine globale Kategorie kann prinzipiell jedem Objekttypen zugeordnet werden, sodass deren Attribute den jeweiligen Objekten zur Verfügung stehen.

i-doit

Der Name i-doit ist ein Wortspiel und steht ursprünglich für "I document IT". Und ja, wir kennen den Witz mit i-diot (wink)

IT-Dokumentation

Die IT-Dokumentation umfasst die technische Dokumentation, administrative Verwaltung, Konsolidierung von ITSM-Daten und Modellierung von Services. Der technische Teil schließt die Ausprägung von Objekten sowie deren Beziehungen untereinander mit ein. i-doit bringt hierfür ein mehrdimensionales Datenmodell mit, um struktiert Daten zu sammeln, aufzubereiten und in unterschiedlichen Kontexten weiterzuverwenden. IT-Dokumentation ist als Disziplin des IT Service Managements (ITSM) zu verstehen, das in jeder IT-Organisation eine gewichtige Rolle einnimmt. Oftmals werden die Begriffe "IT-Dokumentation" und "CMDB" gleichgesetzt.

Kategorie

Thematisch zusammenhängende Attribute werden pro Objekt in Kategorien zusammengefasst. Es gibt drei Typen von Kategorien: globale, spezifische und benutzerdefinierte. Zudem unterteilen sie sich in Single- und Multi-Value-Kategorien. Manche Kategorien sind rückwärtig, andere widerum dienen als View. Zu guter Letzt gibt es spezielle Kategorien wie "Allgemein" oder die "Übersichtsseite".
Kategorieordner
Einige thematisch zusammenhängende Kategorien werden zu einer Ordner-Struktur zusammengefasst. Ein Beispiel ist der Kategorieordner "Netzwerk", der die Dokumentation von physikalischen und logischen Ports sowie Interfaces in dedizierten Subkategorien beinhaltet. Diese Ordnerstruktur lässt sich weder bearbeiten, noch können lediglich Subkategorien pro Objekttyp konfiguriert werden.

Listenkategorie

Siehe Multi-Value-Kategorie

 

Multi-Value-Kategorie

Wenn die Attribute einer Kategorie mehrmals pro Objekt dokumentiert werden können, spricht man von einer Multi-Value-Kategorie. Ein Beispiel ist die Kategorie "CPU": Handelt es sich um ein Mehrsockelsystem, kann jede CPU mit Frequenz, Kernzahl usw. separat dokumentiert werden. Das Pendant hierzu ist die Single-Value-Kategorie.

Modul

Module sind kostenpflichtige Erweiterungen mit einem wesentlich größeren Funktionsumfang. Diese werden nach dem Erwerb bereitgestellt und können über das i-doit Admin-Center installiert werden.

Objekt

Objekte sind in i-doit alle Dinge, die wir in einer IT-Dokumentation dokumentieren, gleich ob es sich um physische Geräte wie Server oder Clients oder logische Konstrukte wie Netze oder Services handelt. Ein Objekt definiert sich durch seinen Objekttyp, der bestimmt, welche Attribute für das Objekt mit Werten belegt werden kann. In ITIL© wird der Begriff "Configuration Item (CI)" verwendet. Im Asset Management ist der Begriff "Asset Value" verbreitet. Wir möchten durch den Begriff "Objekt" eine abstraktere und damit allgemeingültige sowie vielseitig verwendbare Definition etablieren.

Objekt-Browser

Wenn Objekte in Beziehung stehen, wird diese Beziehung in i-doit oftmals über einen Objekt-Browser dokumentiert. Es handelt sich hierbei um ein Attributfeld, das in vielen Kategorien zum Einsatz kommt. Ein Beispiel ist das Attribut "Eingekauft bei" in der Kategorie "Buchhaltung", um zu dokumentieren, bei wem ein Objekt eingekauft wurde.
Objektbeziehung
In i-doit können nicht nur IT-Komponenten für sich alleinstehend dokumentiert werden, sondern diese auch in Beziehung gesetzt werden. Es gibt verschiedene bereits vorkonfigurierte Beziehungsarten, die angepasst und erweitert werden können. Jede Beziehung ist ein eigenes (nicht lizenzpflichtiges) Objekt, das automatisch erstellt, bearbeitet oder gelöscht wird. Eine Beziehung besteht aus einem Master- und einem Slave-Objekt. Zudem kann eine Gewichtung vorgenommen werden.

Objektliste

Zu jedem Objekttyp können beliebig viele Objekte hinterlegt werden. Diese werden in i-doit in der Objektliste zusammgefasst in einer Tablle dargestellt. Hierbei kann konfiguriert werden, welche Spalten welche Attribute anzeigen.

Objekt-Titel

Jedes Objekt in i-doit erhält einen Titel. Dieser wird als Attribut in der Kategorie "Allgemein" dokumentiert. Synoym wird dieses Attribut auch "Bezeichnung" oder "Name".

Objekttyp

Als Objekttyp bezeichnen wir die Zusammenfassung aller Objekte desselben Typs. Beispiele sind "Router", "Server" oder "Anwendungen". Üblicherweise wird diese Zusammenfassung auch als "Klasse" bezeichnet. In ITIL© wird der Begriff "CI-Typ" (Original: "CI Type") verwendet.

Objekttypgruppe

In einer gelebten und gut gefüllten IT-Dokumentation kommen nicht selten viele Objekttypen zum Einsatz. Damit sich diese Fülle übersichtlich präsentiert, können gleichartige Objekttypen gruppiert werden. Diese Gruppen erscheinen in der Hauptnavigationsleiste (oberster Bereich) von i-doit.

Quicklaunch-Widget

Das Quicklaunch-Widget ermöglicht den schnellen Zugriff auf häufig verwendete Funktionen in i-doit. Diese können direkt über das Widget aufgerufen werden.

Root-Lokation

Diese "virtuelle" Lokation wird benötigt um jenen Lokationen, die in der Lokations-Hierarchie an der Spitze stehen auch eine Lokation zuweisen zu können.

Rückwärtige Kategorie

Stehen zwei oder mehrere Objekte in Beziehung zueinander, wird dies in der dafür bestimmten Kategorie festgehalten. Beispielsweise können in der Kategorie "Kontaktzuweisung" beliebig viele Personen, Personengruppen etc. als Kontakt für ein Objekt hinterlegt werden. Damit auch innerhalb dieser Personen und Personengruppen ersichtlich ist, welchen Objekten diese als Kontakt zugeordnet sind, existiert eine weitere Kategorie "Zugeordnete Objekte". Da dieselben Informationen dort zur Verfügung stehen, aber nur einmal gespeichert und in einem anderen Kontext dargestellt werden, handelt es sich um eine rückwärtige Kategorie.

Single-Value-Kategorie

In einer Single-Value-Kategorie kann jedes zugehörige Attribut jeweils nur einmal pro Objekt dokumentiert werden. Ein Beispiel ist die Kategorie "Buchhaltung": Informationen zu Inventarnummer, Kostenstelle usw. werden nur einmal benötigt. Das Pendant hierzu ist die Multi-Value-Kategorie.

Spezifische Kategorie

Eine spezifische Kategorie unterschiedet sich von einer globalen Kategorie dahingehend, dass deren Attribute einen sehr speziellen Fokus haben, der sich in der Regel nur für einen oder wenige Objekttypen eignet. Ein Beispiel ist die Kategorie "Schrank", die dem gleichnamigen Objekttypen "Schrank" zugeordnet ist und eine Rack-Ansicht dem Benutzer präsentiert.

SYS-ID

SYS-ID steht für "System Identifier" und vergibt automatisch pro Objekt eine eindeutige Nummer. Sie ist als Attribut in der Kategorie "Allgemein" hinterlegt. Im Auslieferungszustand von i-doit besteht die SYS-ID aus dem Prefix "SYSID_" und einer Ziffernfolge. In der Objekttyp-Konfiguration kann pro Objekttyp ein Prefix für die SYS-ID vergeben werden, beispielsweise "SRV_" für Server. Das Attributfeld für die SYS-ID kann unter Verwaltung → CMDB Einstellungen  Allgemeine Einstellungen als schreibgeschützt markiert werden.

Übersichtsseite

Die Übersichtsseite wird beim Aufruf eines Objekts in der Web GUI von i-doit dargestellt. Sie besteht aus der Kategorie "Allgemein" und optional weiteren Kategorien, die dem Objekttyp zugeordnet sind. Diese können in der Objekttyp-Konfiguration an- oder abgewählt sowie sortiert werden.

View-Kategorie

In einigen Kategorien können keine Attribute pro Objekt hinterlegt werden. Sie dienen der Auswertung von andersweitig hinterlegten Daten. Die aufbereiteten Daten können nicht editiert werden. Ein Beispiel ist die Kategorie "Objektvitalität", eine Auswertung der Kategorien "CPU", "Speicher", "Port" und "Softwarezuweisung".

Zustand

Um den Lebenszyklus der IT-Dokumentation zu beschreiben, dient das Attribut "Zustand", welche in der Kategorie "Allgemein" pro Objekt festgehalten wird. Jedes neu angelegte Objekt erhält den Zustand "normal". Wird die Dokumentation eines Objekts nicht mehr benötigt, kann dieses "archiviert" werden. Der nächste Schritt im Lebenszyklus ist der Zustand "gelöscht". Bis hierhin bleiben die dokumentierten Daten vollständig in der IT-Dokumentation erhalten, werden aber ausgeblendet. Erst der letzte Schritt "purge" löscht die Dokumentation eines Objekts inklusive der dazugehörigen Objektbeziehungen unwiderbringlich aus i-doit. Siehe auch CMDB-Status.