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i-doit verfügt über diverse Datenimporte. Bestehende Daten in der IT-Dokumentation können dabei aktualisiert werden, anstatt meist unnötige Redundanzen zu erzeugen. Damit dies funktioniert, versucht i-doit bestehende Objekte anhand von verschiedenen Attributen zu identifizieren.

Betroffene Datenimporte

Betrachtet werden in diesem Artikel folgende Datenimporte:

Weitere Datenimporte verfolgen mitunter andere Vorgehensweisen.

Vorgehensweise

Die Identifizierung von Objekten erfolgt zweistufig:

  1. Die höchste Priorität genießen die eindeutigen Attribute der jeweiligen Datenquellen:

    CSV-Datenimport: nicht anwendbar
    JDisc: Device ID
    OCS Inventory NG: nicht anwendbar
    h-inventory: Seriennummer

    Diese Attribute werden beim ersten Datenimport gespeichert und können bei folgenden Datenimporten als Identifizierungsmerkmal verwendet werden. Falls diese Attribute nicht zur Verfügung stehen, folgt Schritt 2.

  2. Anhand von Profilen erfolgt ein sogenanntes Objekt-Matching (siehe unten).

Profile bilden

Einige Attribute sind geeignet, um Objekte eindeutig zu referenzieren. Diesen Umstand kann man sich zu nutze machen, wenn es um den Import von Daten aus Drittapplikationen geht, wo ähnliche Eindeutigkeiten existieren. Um für verschiedene Import-Fälle gewappnet zu sein, können in i-doit sogenannte Objekt-Matching Profile gebildet werden, die beim Import berücksichtigt werden sollen. Die zentrale Konfiguration befindet sich unter Verwaltung → Schnittstellen / externe Daten → Import → Objekt-Matching Profile. Es können beliebig viele Profile erstellt werden.

In der Standard-Installation von i-doit ist bereits ein Profil mit dem Namen Default enthalten, das nicht bearbeitet oder gelöscht werden darf. Über den Button Neu kann ein neues erstellt, über Editieren eines bearbeitet und über Purge ein Profil unwiderruflich gelöscht werden.

Pro Profil sind mehrere Angaben zu machen:

  • Name: eine aussagekräftige Beschreibung des Profils
  • Matchings: Hier stehen verschiedene Attribute und andere Felder zur Auswahl. Anhand dieser werden bereits dokumentierte Objekte gesucht und mit den zu importierenden Daten verglichen. Die Reihenfolge ist irrelevant und kann nicht verändert werden.
  • Minimum Match: Beim Abgleich von zu importierenden Daten und Objekten in i-doit wird überprüft, wie viele Attribute eines Objektes übereinstimmen müssen. Die auswählbare Zahl richtet sich nach der Anzahl der Attribute unter Matchings.

Mögliche Identifizierungsmerkmale

IdentifizierungsmerkmalAnmerkungenCSV-DatenimportJDiscOCS Inventory NGh-inventory
IP-AdresseNetzwerkfähiges Gerät importieren; siehe Kategorie Hostadressejajaneinnein
BenutzernamePerson importieren; siehe Kategorie Personen → Login, Attribut Usernamejaneinneinnein
Objekt-SYSIDSiehe Kategorie Allgemein, Attribut SYS-IDjaneinneinnein
SeriennummerSiehe Kategorie Modelljajajaja
Service TagSiehe Kategorie Modelljaneinneinnein
InventarnummerSiehe Kategorie Buchhaltungjaneinneinnein
StandortSiehe Kategorie Standortjaneinneinnein
Objekttyp KonstanteObjekttyp muss übereinstimmen; siehe benutzerdefinierte Objekttypenjaneinjanein
Objekt-TitelSiehe Kategorie Allgemein, Attribut Bezeichnungjajajaja
HostnameNetzwerkfähiges Gerät importieren; siehe Kategorie Hostadressejajajaja
E-Mail-AdresseSiehe Kategorie E-Mail-Adressenjaneinneinnein
RaumnummerRaum importieren; siehe Kategorie Raumjaneinneinnein
FQDNNetzwerkfähiges Gerät importieren; siehe Kategorie Hostadressejajajaja
MACNetzwerkfähiges Gerät importieren; siehe Kategorie Netzwerk → Port, Attribut MAC-Adressejajajaja
LDAP DNWerden Personen über LDAP/AD synchronisiert, speichert i-doit im Hintergrund den jeweiligen DN. Dieses Attribut ist in i-doit nicht einsehbar, kann aber als Identifizierungsmerkmal genutzt werden.janeinneinnein